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Männer produzieren laut Studie viel weniger Spermien als früher

Einer aktuellen Studie zufolge könnte der Fortbestand der Menschheit in Gefahr sein. Demnach geht die Menge an produzierten Spermien bei Männern auf der ganzen Welt fortschreitend zurück. Welche Ursachen das haben kann, welche Forderung die Forscher nun stellen – lesen Sie alles zu dem Thema bei FITBOOK.

Männer produzieren heute deutlich weniger Spermien als früher, dies gilt bereits als wissenschaftliche Gewissheit. Doch wie ein internationales Forscherteam (unter anderem der College of Jerusalem’s Hadassah Braun Faculty of Public Well being) nun herausgefunden haben will, ist die State of affairs noch ernster als bislang angenommen. Die Ergebnisse der Studie sprechen demnach für eine „globale Krise“, die mit der Umwelt und unserem modernen Lebensstil zusammenhängen soll. So ist es in einer aktuellen Pressmitteilung nachzulesen1.

Spermienrückgang um 50 Prozent in 45 Jahren

Das Workforce um Studienleiter Prof. Levine habe einen „signifikanten weltweiten Rückgang der Spermienzahl von über 50 Prozent in den vergangenen 45 Jahren“ festgestellt. Zu dieser Erkenntnis seien sie nach der Analyze von Daten aus 53 Ländern gekommen, die im Verlauf von sieben Jahren (zwischen 2011 und 2018) erhoben worden waren. Dabei wollen sie sich auf die Entwicklung in Ländern konzentriert haben, in denen eine entsprechende Untersuchung vorher noch nicht stattgefunden hat. Während für Nordamerika, Europa und Australien bereits alarmierende Zahlen aus früheren Forschungsarbeiten vorgelegen haben sollen, zeige sich demnach nun, dass die State of affairs in Südamerika, Asien und Afrika ein vergleichbar starkes Ausmaß habe.

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Sorge um Fortbestand der Menschheit und allgemeinen Gesundheitszustand

Der aktuell im Fachblatt „Human Replica Replace“ erschienen Studie zufolge gebe es eine Verschlechterung sowohl hinsichtlich der Gesamtspermienzahl als auch der Spermienkonzentrationtwo. „Wir haben es mit einem ernsthaften Downside zu tun“, so Levine, und dieses könne „das Überleben der Menschheit gefährden“. Gleichzeitig interpretieren die Forscher ihre Erkenntnisse als schlechtes Zeichen für den allgemeinen Gesundheitszustand auf der Welt.

Extra Penis-Deformierungen als früher

Den Forschern zufolge könnte der starke Spermienrückgang dafür sprechen, dass auch Fälle von Fehlbildungen der männlichen Geschlechtsorgane immer häufiger werden. Tatsächlich hat dies in einem früheren Interview mit FITBOOK bereits der Urologe Dr. med. Christoph Toes bestätigt. Demnach seien „angeborene Formveränderungen“ bei Jungen wesentlich verbreiteter als früher, darunter das auch als „Hodenhochstand“ bekannte, testikuläre Dysgenesis-Syndrom. Dessen Entstehung soll mit den (Ernährungs-)Gewohnheiten der Mutter zusammenhängen.

Forscher fordern „globale Maßnahmen“

„Wir fordern dringend globale Maßnahmen zur Förderung einer gesünderen Umwelt zugunsten sämtlicher Lebewesen“, so Studienleiter Prof. Levine. Es sei von größter Bedeutung, schädliche Einflüsse von außen sowie Verhaltensweisen, die die Gesundheit gefährden, drastisch zu reduzieren. Was genau passieren oder sich verändern soll, ist der Studiendokumentation nicht zu entnehmen.

Viele mögliche Ursachen für Spermienrückgang

Zwar ging das Workforce in seiner aktuellen Untersuchung nicht auf die konkreten Ursachen rund um den erwähnten „modernen Lebensstil“ ein. Jedoch hat die Forschung einige mögliche Einflussfaktoren, die einen negativen Einfluss auf die Spermienproduktion von Männern (beziehungsweise auf die Fertilität beider Geschlechter) haben können, schon länger im Visier. FITBOOK berichtete bereits über eine Estudie, der zufolge das häufige Trinken von Softdrinks mit einer verminderten Spermienproduktion und -qualität einhergehen kann. Ebenso werden seelischer sowie körperlicher Stress kritisch gesehen, und so auch der verbreitete Einsatz von Chemie in unseren Gebrauchsgegenständen. So prophezeite im März 2021 eine New Yorker Forscherin, dass 2024 die „Mehrheit der Männer zeugungsunfähig“ sein würde – aufgrund sogenannter Phthalate. Denn die Verbindung, wie sie in PVC-haltigen Produkten und auch einigen Lebensmitteln vorkommt, schädige die männlichen Fortpflanzungsorgane.

Quellen

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