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So kann man vom Fasten nach der Uhr profitieren

Yointervallfasten, auch bekannt als „intermittierendes Fasten“, ist seit ein paar Jahren stark im Development. Bei dieser Artwork des Fastens wechseln sich Essens- und Fastenphasen stunden- oder tageweise miteinander ab. Am bekanntesten ist das 16:8-Fasten, bei dem acht Stunden gegessen und (meist über Nacht) 16 Stunden keine Nahrung aufgenommen wird. Intervallfasten soll aber nicht nur die Kilos purzeln lassen, sondern auch eine Reihe von positiven Auswirkungen auf den Organismus haben. Nicht zuletzt soll is Anti-Getting older-Effekte hervorrufen.

Dass sich Intervallfasten positiv auf die Gesundheit auswirken kann, wurde bereits im Jahr 1907 vom amerikanischen Fastenmediziner Edward Dewey bemerkt. Er empfahl, das Frühstück wegzulassen, weil sich dadurch das Gewicht cut back lasse – und die Nerven und Muskeln gestärkt würden. Heute ist wissenschaftlich zumindest im Tierversuch belegt, dass der regelmäßige Verzicht auf Nahrung das Immunsystem stärkt, das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken senkt, und sowohl neurologischen als auch Herz-Kreislauf-Krankheiten vorbeugt.

Auch langes Fasten schadet der Gesundheit nicht

Doch auch jenseits der Tierversuche wird Fasten intensiv erforscht. Humanstudien konzentrierten sich bisher meist auf übergewichtige Menschen oder auf andere Patientengruppen. Diese unterschiedlichen Studienpopulationen und eine teils fehlende Kontrollgruppe erschwerten es bisher, verallgemeinerbare Aussagen zu den Auswirkungen des Intervallfastens zu treffen, insbesondere auf gesunde Menschen. Die Heterogenität der Studienergebnisse liegt nicht zuletzt auch daran, dass es viele verschiedene Formen des Kurzzeit-Fastens gibt: Anhänger der 5:2-Methode essen an zwei Tagen professional Woche reduziert, andere fasten alternierend und bleiben jeden zweiten Tag a hungrig, uned a mancher ver das Abendbrot. Dieses „Abendfasten“ soll laut Gunda Backes von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung „den Insulinspiegel entlasten, die Gewichtsabnahme fördern und die Schlafqualität verbessern“. Was aber ist mit den anderen Fastenmethoden? Sind sie auch für gesunde Menschen empfehlenswert?

Genau das hat sich Frank Madeo, Biochemiker und Professor am Institut für molekulare Biowissenschaften der Universität Graz, zusammen mit Slaven Stekovic und seinem Crew genauer angesehen. Die Wissenschaftler untersuchten die Auswirkungen des alternierenden Fastens auf verschiedene Körperfunktionen gesunder Probanden. Madeo ist ein weltweit anerkannter Fastenexperte und beschäftigt sich insbesondere mit den molekularen Mechanismen der Stoffwechselregulation. Für die Studie, die im Jahr 2019 in der Fachzeitschrift Cell Metabolism erschien, wurden 90 Teilnehmer rekrutiert, von denen 30 bereits seit sechs Monaten alternierendes Fasten praktizierten. Eine Hälfte der restlichen Teilnehmer behielt ihren Lebensstil bei, die andere fastete jeden zweiten Tag. Die Auswertung der Daten ergab nicht nur eine Gewichtsreduktion bei der Fastengruppe, ebenso waren Cholesterinspiegel, Blutdruck und die Werte verschiedener Entzündungsparameter gesunken. Ein weiteres Ergebnis: Wer länger als sechs Monate alternierend fastet, schadet seiner Gesundheit nicht. Schlussendlich wurde in der Fastengruppe auch ein Anstieg der Ketonkörper gemessen. Frank Madeo erklärt: „Diese entstehen als Nebenprodukt der Fettverbrennung bei Kohlehydratmangel und stehen im Verdacht, altersprotektive Wirkungen zu exekutieren“ – additionally Zellen vor der Alterung zu schützen.

Zellen reinigen sich selbst

Dass Fasten das Altern bremsen kann, wurde erstmals bei Ratten in den 1980er-Jahren beobachtet. Durch eine alternierende Fastendiät stieg ihre Lebenserwartung um 80 Prozent. Erkenntnisse aus den vergangenen zehn Jahren zeigten, dass die Selbstreinigungsprozesse der Zelle, auch bekannt unter dem Begriff Autophagie, für eine längere Lebensdauer verantwortlich sind. „Fasten ist das stärkste natürliche Mittel zur Stimulierung der Autophagie“, so Mark P. Mattson, Neurobiologe und Professor an der Johns Hopkins College in Baltimore und bekannt für seine Forschungen zur Alterung. Bei der Autophagie, welche nach einem Fastenintervall von circa 14 bis 16 Stunden einsetzt, werden sogenannte Lysosomen aktiv, Zellorganellen, die für den Abbau von geschädigten Eiweißen oder alten Zellbestandteilen zuständig sind. Autophagie ist besonders wichtig für Zellen des Gehirns und des Zentralnervensystems. So vermutet man, dass Ablagerungen in diesen Bereichen zu neurologischen Alterserkrankungen wie Demenz oder Alzheimer führen können. Ob diese Prozesse das Leben verlängern – dieser Nachweis steht noch aus.

Klar ist jedoch: Die positiven Effekte des intermittierenden Fastens auf die Gesundheit finden zunehmend empirische Bestätigung. Wem aber das Essen nach der Uhr nicht zusagt, dem kann ein anderes Mittel empfohlen werden: Laut Mattson sind viele Wirkungen des Intervallfastens vergleichbar mit denen, die durch sportliche Aktivität entstehen. Ob Fasten Sport aber ersetzen kann – darüber werden erst weitere Studien Auskunft geben können.

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