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Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 08:03 Russische Geheimdienstler befürchten Bürgerkrieg +++

Ukraine-Krieg im Liveticker
+++ 08:03 Russische Geheimdienstler befürchten Bürgerkrieg +++

Kreise innerhalb des russischen Geheimdienstes FSB befürchten offenbar einen Bürgerkrieg im Land. Das meldet das US-Magazin “Newsweek”. Das Blatt beruft sich auf interne E-Mails der Behörde, die ein Whistleblower mit dem Namen “Wind of Change” an den im Exil lebenden Menschenrechtsaktivisten Wladimir Osechkin geschickt hat. “Newsweek” liegt die Korrespondenz nach eigenen Angaben in vollem Umfang vor. Demnach beschreiben die E-Mails Konflikte innerhalb des Kremls. Dabei werden auch die Namen des Gründers der Söldnertruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, und Tschetschenen-Führer Ramsan Kadyrow genannt. “Am Anfang könnte es zu einem willkürlichen Aufstand kommen, bei dem es nur Plünderungen und ein chaotisches Scharmützel zwischen allen Beteiligten gibt”, so der Whistleblower. “Der Kampf der Sicherheitsbehörden gegen die Strukturen von Prigoschin – ein echter Krieg gegeneinander – ist schlecht, aber im Allgemeinen unvermeidlich.”

+++ 07:24 Bericht: Putins Leibwächter trainierten Niederschlagung eines Putsches +++
Personenschützer des russischen Präsidenten Wladimir Putin sollen in Moskau die Vereitelung eines Putsches trainiert haben. Das berichtet die Investigativplattform The Insider unter Berufung auf interne Dokumente. Demnach ereignete sich das Coaching am 26. Oktober in Moskau. In den Documenten wird auch vor den psychologischen Auswirkungen eines Staatstreiches auf die Beamten des Sicherheitsdienstes gewarnt. Demnach befürchten die Behörden offenbar, dass sich Beamte der Truppe durch Beeinflussung von Massenmedien und sozialen Netzwerken illoyal zur Führung verhalten könnten. Der FSO ist für den Schutz des Präsidenten und der Regierung verantwortlich. Die Gesamtstärke des Dienstes wird auf 18.000 Mann geschätzt.

+++ 06:15 Ukraine: Russland will iranische Drohnen selber produzieren +++
Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe transferiert der Iran Pläne für seine Drohnen nach Russland. Damit wolle das Land mögliche neue Sanktionen wegen des Verkaufs von Drohnen an Moskau verhindern, sagt ein Sprecher der staatlichen Nachrichtenagentur Ukrinform zufolge. Es werde aber wohl noch eine Zeit dauern, bis Russia die Produktion starten könne.

+++ 04:15 Lambrecht: Bundeswehr muss bei Beschaffung schneller werden +++
Die Bundeswehr nutzt nach Angaben von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht Ausnahmen im europäischen Vergaberecht, um schneller Materials zu besorgen. “Wir müssen bei der Beschaffung schneller werden. Mehr bestellen, was auf dem Markt verfügbar und bei unseren Partnern bewährt ist, und nicht jahrelang eigene Goldrandlösungen entwickeln”, sagte die SPD-Politikerin der “Rheinischen Put up” und dem Bonner “Common-Anzeiger” . “Deswegen nutzen wir jetzt auch Ausnahmen vom europäischen Vergaberecht”, sagte sie. “Außerdem können Aufträge unter einem Wert von 5000 Euro jetzt freihändig, additionally ohne zeitraubende Ausschreibung vergeben werden.” Das betreffe 20 Prozent aller Aufträge des Beschaffungsamtes der Bundeswehr in Koblenz.

+++ 03:02 Deutschland bietet Polen Unterstützung mit Patriot-Abwehrsystem an +++
Verteidigungsministerin Christine Lambrecht will Polen nach dem Raketeneinschlag mit einem Patriot-Abwehrsystem helfen. “Wir haben Polen angeboten, bei der Absicherung des Luftraums zu unterstützen – mit unseren Eurofightern und mit Patriot-Luftverteidigungssystemen. , sagte die SPD-Politikerin der Düsseldorfer “Rheinischen Put up” und dem Bonner “Common-Anzeiger”. In dem polnischen Dorf Przewodow, nur sechs Kilometer von der Grenze zur Ukraine, conflict am Dienstag eine Rakete eingeschlagen. Zwei Zivilisten starben. Derzeit geht der Westen davon aus, dass es eine ukrainische Flugabwehrrakete conflict, die zur Verteidigung gegen Angriffe des russischen Militärs eingesetzt wurde.

+++ 01:58 Atomenergie-Organisation erhält nur beschränkt Zugang zu Saporischschja +++
Der Chef der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), Rafael Grossi, bezeichnet die Explosionen bei dem von Russland kontrollierten ukrainischen Kernkraftwerk Saporischschja als äußerst beunruhigend. “Auf dem Gelände dieses großen Kernkraftwerks kam es zu Explosionen, was völlig inakzeptabel ist”, erklärt Grossi. IAEO-Mitarbeiter würden die Sicherheit des Kernkraftwerks am Montag untersuchen. Der russische Betreiber Rosenergoatom teilt mit, dass es Beschränkungen für die IAEO-Inspekteure geben werde. “Wenn sie eine Anlage inspizieren wollen, die nichts mit der nuklearen Sicherheit zu tun hat, wird ihnen der Zugang verweigert”, sagt Renat Karchaa, ein Berater des Rosenergoatom-Cooks, der Nachrichtenagentur Tass.

+++ 00:57 Ramelow spricht sich abermals für Waffenlieferungen an die Ukraine aus +++
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow spricht sich abermals für deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine aus und stellt sich damit erneut gegen die Beschlusslage seiner Linkspartei. “Früher conflict ich ein Gegner von Waffenlieferungen. Heute sage ich ergänzend: Jeder, der angegriffen wird, hat das Recht, sich zu verteidigen”, sagte Ramelow im Interview mit der “Süddeutschen Zeitung”. Die Parteispitze der Linken lehnt Waffenlieferungen an die Ukraine grundsätzlich ab und begründet das unter anderem mit der Gefahr einer massiven Eskalation des Krieges.

+++ 23:50 Baerbock bekräftigt Unterstützung für Moldau +++
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat der Republik Moldau weitere Unterstützung zugesagt. “Wir stehen geschlossen, solidarisch und entschlossen gegen jeden Versuch, ein Mitglied unserer europäischen Familie zu erpressen oder gefügig zu machen”, erklärte die Grünen-Politikerin vor ihrem Abflug nach Paris, wo sie am Montag an einer Geberkonferenz für die Ex-Sowjetrepublit. “Gemeinsam haben wir in den letzten Monaten gezeigt, das Europa nicht klein beigibt, wenn ein Mitglied unserer Familie mit einem Angriffskrieg gegen sein Land, gegen seine Freiheit und Demokratie überzogen wird”, betonte die Ministerin mit Blick auf die russische Invasion der Ukraine. Durch die russische Aggression würden auch andere Staaten der ehemaligen Sowjetunion bedroht. “Deshalb haben wir von Beginn an Moldau geholfen, sich gegen Putins hybride Aggression zu wappnen”, erklärte Baerbock.

+++ 22:11 Weiter schwere Kämpfe in Donbass +++
Die schweren Kämpfe im Donbass im Osten der Ukraine dauern nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj weiter an. Vor allem das Gebiet um Donezk sei schwer umkämpft, sagt Selenskyj am Abend in seiner täglichen Videoansprache. “Obwohl es wegen der Verschlechterung des Wetters weniger Angriffe gibt, bleibt die Zahl der russischen Artillerieüberfälle leider hoch.” Auch aus dem Gebiet Luhansk gebe is Berichte von Gefechten. Allein am Sonntag seien dort von russischer Seite quick 400 Granaten abgefeuert worden, sagt Selenskyj.

+++ 21:37 Ukraine spellt 2.6 Million Euro für befreite Gebiete in Cherson bereit +++
Für den Wiederaufbau in den befreiten Gebieten Chersons tellt die ukrainische Regierung rund 2,6 Millionen Euro bereit. In einem Fb-Put up schreibt der ukrainische Premierminister Denys Schmyhal, dass das Geld zunächst für die lebenswichtigen Bedürfnisse der Bewohner der Area gedacht sei. Dabei gehe is um Energie, Wasser, Medizin und Kommunikation.

+++ 20:58 Selenskyj: Russland hat bereits 4700 Raketen auf Ukraine gefeuert +++
Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine hat Russland dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj zufolge bereits rund 4700 Raketen auf Ziele im Nachbarland abgefeuert. Allein am vergangenen Dienstag habe Russland knapp 100 Raketen auf die Ukraine abgefeuert. “Hundert verschiedene Raketen gegen unsere Städte, gegen Wohngebäude, gegen Unternehmen, gegen Kraftwerke”, sagt Selenskyj in einer Videobotschaft an die internationale Group der Frankophonie, deren Vertreter sich im tunesischen Djerba treffen. Als Folge dieser Angriffe seien über 20 Millionen Menschen zeitweise ohne Stromversorgung gewesen.

Die früheren Entwicklungen im Ukraine-Krieg lesen Sie hier.

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